Russland

Putin und Trump führten Telefonat über Waffenruhe

Auf Initiative der russischen Seite führten Präsident Putin und US-Präsident Trump ein 90-minütiges Telefonat. Dabei ging es auch um eine Waffenruhe zum Tag des Sieges am 9. Mai. Die Präsidenten erörterten zudem die Lage im Iran-Krieg.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben des Kremls in einem mehr als 90-minütigen Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Bereitschaft signalisiert, zum 9. Mai – dem russischen Tag des Sieges – eine Waffenruhe auszurufen. Das berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Putins außenpolitischen Berater Juri Uschakow am Mittwochabend. Trump habe die Initiative demnach "aktiv unterstützt" und auf die gemeinsame historische Rolle im Sieg über den Nationalsozialismus verwiesen.

Nach russischer Darstellung standen außerdem der Ukraine-Krieg, die Lage in Iran sowie weitere geopolitische Fragen im Mittelpunkt des Gesprächs. Moskau warf der ukrainischen Führung erneut vor, den Konflikt zu verlängern, während Putin betonte, russische Truppen behielten an der Front die Initiative. Trump äußerte dem Bericht zufolge die Hoffnung auf ein baldiges Abkommen zur Beendigung des Krieges.

Das Gespräch erfolgte auf Initiative Moskaus und unterstreicht die anhaltende Bedeutung direkter Kontakte zwischen Washington und dem Kreml in einer Phase internationaler Spannungen. Unabhängige Bestätigungen zu möglichen konkreten Schritten für eine Feuerpause lagen zunächst nicht vor.

Mehr zum Thema – Liveticker Ukraine-Krieg

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.