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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukrainische Bürger sollen sich auf Gebietsverluste vorbereiten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukrainische Bürger sollen sich auf Gebietsverluste vorbereitenQuelle: Gettyimages.ru © Mariia Kokorina
  • 22.05.2024 11:30 Uhr

    11:30 Uhr

    Macgregor: Eintritt in Großkrieg wäre für die USA fast garantierte Niederlage

    Der Politikwissenschaftler und Oberst a. D. der US-Armee, Douglas Macgregor, warnt in einem Gespräch mit Judge Napolitano für den Podcast "Judging Freedom" vor dem derzeitigen "Tiefpunkt" der Militärbereitschaft der USA – wie auch der NATO im weiteren Sinne.

    Der Eintritt in einen größeren Krieg würde, so Macgregor, "eine fast sichere Niederlage" bedeuten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:17 Uhr

    USA fürchten sich vor neuesten russischen Waffen

    Russlands neues Flugabwehrraketensystem S-500 wird in der Lage sein, die modernsten westlichen Waffen der ukrainischen Streitkräfte zu zerstören, schreibt Maya Carlin in einer Kolumne für The National Interest:

    "Die Aufnahme des S-500 Prometheus-Systems in das russische Arsenal könnte den Verlauf des Konflikts ändern und Moskau einen bemerkenswerten Vorteil verschaffen."

    Die Kolumnistin betont, dass das neue Luftabwehrsystem des russischen Militärs nicht nur gegnerische Flugzeuge der neuesten Generation zerstören kann, sondern auch in der Lage ist, erdnahe Satelliten anzugreifen.

  • 10:45 Uhr

    Zwei ukrainische Staatsbürger für Sammeln von Informationen über russische Streitkräfte verurteilt

    Das Militärgericht des südlichen Bezirks in Rostow am Don verurteilte zwei ukrainische Staatsbürger zu jeweils 20 und 16 Jahren Haft. Die Personen haben Informationen über die Standorte und die Verlegung russischer Truppen in der Region Saporoschje gesammelt, berichtet die regionale Abteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB). Wie es heißt, habe der ukrainische Geheimdienst die beiden Spione rekrutiert.

  • 10:33 Uhr

    Medien: Ukrainische Bürger sollen sich auf Gebietsverluste vorbereiten

    Militärbeamte in Kiew raten den Bürgern der Ukraine, sich in den kommenden Monaten auf territoriale Verluste vorzubereiten, berichtet das Nachrichtenportal Foreign Affairs. 

    Laut Eric Ciaramella, einem ehemaligen Beamten im Nationalen Geheimdienstausschuss der USA, werden zusätzliche militärische Hilfen der USA und die Mobilisierung die Situation nur teilweise erleichtern, da das Hauptproblem das Fehlen einer klaren Strategie zur Bekämpfung der "langfristigen Bedrohung, die Russland für die Ukraine darstellt," bleibt.

    Zuvor meldete das Verteidigungsministerium in Moskau, dass russische Soldaten des Truppenverbands Nord innerhalb eines Tages in die gegnerischen Verteidigungslinien vorgedrungen sind und die Ortschaften Gatischtsche, Krasnoje, Morochowez und Oleinikowo in der Region Charkow befreit haben. Am Vortag wurden in derselben Region die Orte Borissowka, Ogurzowo, Pletenewka, Pylnaja und Streletschja befreit.

  • 10:19 Uhr

    Foreign Affairs: Ukrainische Armee muss Zahl der Rekruten verdreifachen

    Laut der Nachrichtenagentur Foreign Affairs muss die ukrainische Armee die Zahl der Rekruten verdreifachen, um ihre Verteidigungsoperationen aufrechtzuerhalten.

    Der Einschätzung nach benötigt die ukrainische Armee "dringend mehr Soldaten", da Kiews Zögerlichkeit bei der Mobilisierung dazu geführt habe, dass die Kampfeinheiten "ernsthaft unterbesetzt" seien.

    Zudem hätten sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte dadurch verschärft, dass sie im Jahr 2023 keine Verteidigungsanlagen hätten errichten können, während Russland seine Feuerkraft weiter ausgebaut habe.

  • 09:50 Uhr

    Drohnenangriff auf Elektrozug in Gebiet Belgorod

    Ein Drohnenangriff der ukrainischen Armee hat einen Elektrozug auf der Strecke Belgorod - Naumovka getroffen. Wjatscheslaw Gladkow der Gouverneur des Gebiets Belgorod, informiert darüber auf Telegram.

    Es gibt keine Verletzten, jedoch wurde die Bahnstrecke beschädigt, was zu einer vorübergehenden Einstellung des Zugverkehrs führte. Der betroffene Zug war ohne Passagiere unterwegs. Busverbindungen auf dieser Strecke bleiben fahrplanmäßig und bei Bedarf werden zusätzliche Busse eingesetzt. Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs wird bekannt gegeben, sobald die technischen Probleme behoben sind, so Gladkow.

  • 09:15 Uhr

    US-Kongressabgeordnete wollen Kiew Erlaubnis für Angriffe auf Russland erteilen - mit US-Waffen

    Eine Gruppe von US-Kongressabgeordneten fordert in einem Schreiben an Pentagonchef Lloyd Austin, dass die Ukraine mit US-Waffen Ziele in Russland angreifen darf. Sie begründen dies mit der sich verschlechternden Situation bei Charkow.

    Zudem forderten die Abgeordneten die Ausbildung zusätzlicher ukrainischer Piloten an F-16-Kampfjets und die Bereitstellung weiterer Patriot-Luftabwehrsysteme.

    Das Schreiben wurde von 13 Kongressmitgliedern, darunter sieben Demokraten und sechs Republikaner, unterzeichnet.

  • 08:45 Uhr

    Russische Luftverteidigung wehrt Raketenangriff auf Belgorod ab

    Am Mittwochmorgen zerstörten russische Luftverteidigungssysteme sechs Geschosse des Mehrfachraketenwerfers Grad im Anflug über dem Gebiet Belgorod. 

    "Am 22. Mai, etwa um 6:40 Uhr Moskauer Zeit, wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, mit dem Mehrfachraketensystem Grad einen Terroranschlag auf das Territorium der Russischen Föderation zu verüben. Im Einsatz befindliche Luftverteidigungssysteme zerstörten sechs Geschosse über dem Gebiet Belgorod."

  • 08:14 Uhr

    Prorussischer Untergrund meldet Angriffe auf Energieanlagen in Gebiet Sumy

    Russische Streitkräfte haben Energieanlagen in den Städten Schostka und Konotop im Gebiet Sumy angegriffen, teilt Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Ihm zufolge handelt es sich bei dem Standort der Einrichtungen um vom Militär genutzte Lagerhallen. Lebedew betont, dass es in der vergangenen Woche zu einem regen Verkehr von Lastwagen in Begleitung der Polizei gekommen sei.

    In Konotop befindet sich einer der größten Eisenbahnknotenpunkte der Ukraine.

  • 07:45 Uhr

    Drohnen über Belgorod und Kaluga abgeschossen

    Russische Luftabwehrsysteme haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht vier ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod und Kaluga zerstört.

    "Es wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff unter Verwendung von flugzeugähnlichen Drohnen auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verüben.

    Im Einsatz befindliche Luftverteidigungssysteme zerstörten drei ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über dem Gebiet Belgorod und ein über dem Gebiet Kaluga."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.