Liveticker Ukraine-Krieg: Brückeneinsturz nach ukrainischem Angriff auf Gebiet Brjansk

28.09.2026 16:44 Uhr
16:44 Uhr
Gebiet Cherson: Sieben Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Markt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Markt in Weliki Kopani im Gebiet Cherson seien sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der Leiter des Aljoschkinski-Bezirks, Ruslan Chomenko, mit. Die Verletzten erlitten demnach unter anderem Splitterverletzungen an Brust, Kopf und Beinen sowie Prellungen. Chomenko schrieb auf der Plattform Max:
"Es war ein gewöhnlicher Handelstag mit Verkäufern und Käufern. Der Drohnenoperator konnte die Menschen unmöglich nicht sehen. Und wenn die Drohne mit künstlicher Intelligenz gesteuert wurde, war der Angriff auf die Menschenmenge im Voraus programmiert."
Er bezeichnete den Angriff als "Jagd auf Zivilisten". Einwohner von Weliki Kopani hätten den Verletzten dabei geholfen, medizinische Einrichtungen zu erreichen.16:16 Uhr
Befreiung von Nowowodjanoje ermöglicht weiteres Vorrücken der russischen Armee in DVR
Die Befreiung der Ortschaft Nowowodjanoje in der Volksrepublik Donezk schaffe die Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß russischer Einheiten in Richtung der Stadt Dobropolje. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
"Durch koordinierte Handlungen aller beteiligten Einheiten wurde Nowowodjanoje vollständig von Verbänden der ukrainischen Streitkräfte befreit. Dies ermöglichte es, die Stellungen der Einheiten des Truppenverbands Mitte an der Kontaktlinie zu verbessern. Zudem wurden die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung am Abschnitt Dobropolje im Rahmen der militärischen Sonderoperation geschaffen."
Das russische Verteidigungsministerium meldete am Montag die Befreiung von Nowowodjanoje.
16:00 Uhr
"Er hat einen Text vorgelesen" – Lawrow über das Treffen mit Wadephul

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul bei dem Treffen lediglich die bekannten Positionen der Bundesregierung zum Ukraine-Konflikt wiederholt habe. Neue Vorschläge oder konkrete Impulse habe der deutsche Außenminister nicht eingebracht:
"Ich hatte gehofft, dass er etwas Interessantes, etwas Ungewöhnliches vorbringen würde. Um all das mitzuteilen, hätte er auch einfach anrufen und sagen können: 'Lesen Sie meine Rede.'"Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:45 Uhr
Russische Einheiten befreien binnen eines Tages 70 Gebäude in Dobropolje
In der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk seien die Sturmgruppen des russischen Truppenverbands Mitte im Laufe des Tages in den nordöstlichen, zentralen und südlichen Stadtteilen vorgerückt. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.
Gleichzeitig hätten die Einheiten der Marineinfanterie im östlichen Teil operiert und einen befestigten Stützpunkt des Gegners zerstört.
Zudem seien 70 Gebäude befreit und etwa 30 ukrainische Kämpfer eliminiert worden.
15:16 Uhr
Frontbericht: Kiew verliert binnen 24 Stunden mehr als 1.300 Kämpfer
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.350 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 285 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte über 190 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad neutralisiert.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 460 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 180 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Artilleriegeschütze.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 25 Soldaten. Außerdem wurden acht Autos zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 151 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben und 442 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 247.289 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.058 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.783 Mehrfachraketenwerfer, 36.581 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 73.082 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
14:50 Uhr
Kärcher-Lager in der Ukraine durch Beschuss "vollständig" zerstört

Kärcher-Produkte auf einer Industriemesse.Urheberrechtlich geschützt Der deutsche Reinigungsgeräte-Hersteller Kärcher meldet die vollständige Zerstörung seines Lagers in der Ukraine. Dieses sei durch "feindlichen Beschuss" vernichtet worden. Nun komme es zu Lieferverzögerungen in dem Land.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.14:28 Uhr
Puschilin: Mehr als 70 ukrainische Terrorangriffe auf Volksrepublik Donezk abgewehrt
Innerhalb einer Woche hätten das Luftabwehrsystem "Kuppel vom Donbass" und mobile Feuergruppen insgesamt 73 Terrorangriffe des Gegners vereitelt, berichtet Denis Puschilin, der Chef der Volksrepublik Donezk. Ukrainische Kämpfer setzten weiterhin ihre Attacken auf Zivilisten und die Infrastruktur der Republik fort.
Der Politiker gibt Einzelheiten zu den Angriffen bekannt.
In Makejewka hätten die ukrainischen Terroristen versucht, Zivilisten mit einer Baba-Jaga-Drohne anzugreifen, die mit Splitterspreng-Ladungen bestückt worden sei.
Bei Jassinowataja seien in der Nähe eines Eisenbahnknotenpunkts zwei Hornet-Kampfdrohnen mit Splitterspreng-Gefechtsköpfen abgeschossen worden.
In Tores habe die Luftabwehr eine B-2-Drohne nahe dem Lokomotivdepot abgefangen, die mit einer fünf Kilogramm schweren Ladung bestückt worden sei.
Auf einem Straßenabschnitt bei Schdanowka sei eine Hornet-Drohne bei dem Versuch zerstört worden, zivile Fahrzeuge anzugreifen.
Bei Schachtjorsk hätten die Luftverteidigungskräfte eine Wampir-Drohne mit Splitterspreng-Ladungen neutralisiert.
Im Bezirk Wolnowacha habe der Gegner versucht, einen Eisenbahnknotenpunkt mit Maja- und Hornet-Drohnen anzugreifen, die mit vier Kilogramm schweren Splitterspreng-Gefechtsköpfen ausgestattet worden seien.
13:50 Uhr
Russisches Militär eliminiert eingekreiste ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten die Einkesselung um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.
Im Zuge der weiteren Ausweitung der äußeren Kontrollzone führe das russische Militär die Kämpfe um die Ortschaft Prikolotnoje. Innerhalb des Kessels fänden Kämpfe um die Ortschaften Nesternoje, Lukaschowo, Gratschowka und Rublenoje statt, teilt die Militärbehörde mit.
Die Verluste der im Kessel blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich an einem Tag auf bis zu 60 Soldaten. Zudem habe der Gegner zwei Quads und ein bodengestütztes Robotersystem verloren.
13:06 Uhr
Russische Armee befreit eine Ortschaft und bringt eine weitere unter ihre Kontrolle
In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch aktive Kampfhandlungen die Ortschaft Nowowodjanoje in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Zudem gelangte die Ortschaft Ulanowo im Gebiet Sumy im Zuge des entschlossenen Handelns des Truppenverbands Nord unter die Kontrolle des russischen Militärs.
12:27 Uhr
Gebiet Cherson: Mehrere Opfer beim Beschuss des Bezirks Aljoschki

Telegram-Kanal von Ruslan Chomenko Innerhalb einer Woche wurde der frontnahe Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson erneut zum Ziel ukrainischer Attacken.
Nach Angaben des Bezirksleiters Ruslan Chomenko habe der Gegner 102 Attacken aus Rohr- und Mörserartillerie sowie 154 Drohnenangriffe unternommen. Ein Zivilist sei dabei ums Leben gekommen. Zwanzig weitere zivile Einwohner hätten Verletzungen erlitten, sieben davon infolge eines Abwurfs auf einem Markt.
Darüber hinaus habe der Gegner gegen zivile Objekte geschlagen, darunter Wohnhäuser, Postgebäude, Transformatoren, ein Umspannwerk und Kommunikationseinrichtungen, so Chomenko.
Zudem seien im Laufe der Woche nicht detonierte Drohnen und ein Blindgänger entdeckt worden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


