
Putin weiß, wie Ukraine-Krieg enden wird: "Drüben denkt man nur nach, wie man es darstellen soll"

Russlands Staatschef Wladimir Wladimirowitsch Putin gab bei einem Treffen mit Kommunalvertreter aus dem ganzen Land am 22. April 2026 zu verstehen, man sei sich im Lande des Sieges gegen das Kiewer Regime weiterhin sicher – und auch in Kiew denke man nur darüber nach, wie man diesen Ausgang präsentieren wolle.
Auf die Erklärung eines Teilnehmers, der allen dankte, die heute durch harte Arbeit im Gefecht die Ziele der Sonderoperation umsetzen, und der Zuversicht mit Blick auf einen Sieg Russlands äußerte, an dem wohl nicht einmal mehr der Feind zweifle, antwortete Putin:
"Naja, genau. Die da drüben denken nur noch darüber nach, wie sie es offiziell darstellen wollen. Gut, wir wollen sehen: Allem zum Trotz sind Kampfeinsätze stets eine äußerst komplexe und gefährliche Sache. Und wir wissen, wie das Ganze ausgehen wird, werden aber keine öffentlichen Erklärungen dazu abgeben. Wir werden uns vielmehr einfach darauf konzentrieren, unsere Ziele zu erreichen und die uns gestellten Aufgaben zu erfüllen. Ich bin zuversichtlich, dass wir dies schaffen werden."

Russlands Präsident wies außerdem darauf hin, dass die Lage in den Grenzregionen des Landes, einschließlich des Gebietes Kursk, schwer und angespannt bleibe. Hier bestehe Handlungsbedarf:
"Angesichts der weiterhin angespannten Lage in den Grenzregionen, insbesondere in der Region Kursk, sind Maßnahmen erforderlich, um die Menschen zu ermutigen, in ihrer Heimat zu bleiben beziehungsweise zurückzukehren."
So solle die Regierung des Landes die Möglichkeit erörtern, besagte Grenzregionen in das Integrierte Territoriale Entwicklungsprogramm einzubeziehen.
Doch weitere Maßnahmen gibt es auch – vor allem wird in den an die russischen Grenzregionen angrenzenden Gebieten der ehemaligen Ukrainischen SSR schrittweise eine Sicherheitszone eingerichtet. Russlands Präsident betonte:
"Wir werden auch so weitermachen, bis die Bedrohung für unsere Grenzregionen beseitigt ist."
Anmerkung der Redaktion: Was das für das anvisierte Ende der militärischen Sonderoperation bedeutet, lässt sich anhand des bisherigen Verhaltens der Truppen des Kiewer Regimes gegenüber Zivilisten in bereits verlorenen oder erst noch zu verlierenden Gebieten analysieren – der geneigte Leser sei auf einen diesbezüglichen Artikel (auch als Podcast verfügbar) von Geworg Mirsajan verwiesen.
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