Russland

Ukraine-Konflikt: Russisches Militär setzt neueste Inferno-Drohnen ein

Einheiten der russischen Armee, die an der Militäroperation in der Ukraine teilnehmen, nutzen neue Inferno-Drohnen in mehreren Richtungen, um größere Flächen zu bombardieren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Bezugnahme auf die Entwicklungsfirma.  
Ukraine-Konflikt: Russisches Militär setzt neueste Inferno-Drohnen einQuelle: Sputnik © PAWEL LISIZYN

Aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Kosteneffizienz sind unbemannte Fluggeräte vom Schlachtfeld längst nicht mehr wegzudenken. Bei der Militäroperation in der Ukraine wird derzeit an mehreren Frontabschnitten eine vom russischen Unternehmen Rustechdron entwickelte spezielle Drohne mit dem Namen Inferno für Flächenbombardements gegnerischer Stellungen eingesetzt. Dies berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Dienstag. Ein Vertreter der Entwicklungsfirma soll im Gespräch mit ihr angegeben haben, dass das Fluggerät mit neun Öffnungen ausgestattet sei, die zum Abwurf von Granaten bestimmt seien. Und weiter: 

"Bei einem Kampfeinsatz überfliegt es ukrainische Schützengräben, öffnet 'Bombenschächte' und wirft Granaten in Dreierserien ab. Es stellt sich als ein Analogon zu Flächenbombardements in der Großluftfahrt dar. Dadurch erleidet das feindliche Personal Verluste an Toten und Verwundeten. Die Drohne kann auch leicht gepanzerte Fahrzeuge effektiv bombardieren."

Außerdem teilte der Unternehmensvertreter mit, dass bereits Hunderte unbemannte Inferno-Bomber an russische Einheiten übergeben worden seien. Wie es heißt, muss die Drohne nicht über den Schützengräben schweben – das Gerät wirft Bomben in Bewegung ab. Dies sei darauf zurückzuführen, dass das Fluggerät über eine zusätzliche, gezielt nach unten gerichtete Bombenkamera verfüge. Diese Tatsache erhöhe die Überlebensfähigkeit von Inferno-Drohnen erheblich, während ein schwebendes unbemanntes Fluggerät mit Kleinwaffenfeuer abgeschossen werden könne, stellte der Hersteller fest.

Die neu entwickelte Drohne soll imstande sein, vier Kilogramm Kampflast zu tragen. Dabei handele es sich sowohl um Geschosse verschiedener Art als auch um eine speziell hergestellte Fabrikmunition mit verschiedenen Sprengkopftypen, die zum Abwerfen von Fluggeräten aus bestimmt seien. Die Reichweite des Inferno-Fluggeräts, das zu den FPV-Drohnen gehört, betrage fünf Kilometer, hieß es weiter.

Rustechdron ist derzeit das einzige Unternehmen in Russland, das FPV-Drohnen herstellt, die auf den Bombenabwurf ausgelegt sind.

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