Russland

Hochverrat: Top-Manager einer russischen Flugzeugfabrik festgenommen

Ein hochrangiger Manager einer russischen Flugzeugfabrik wurde im Gebiet Moskau festgenommen, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Dienstag mit. Der Mann soll wichtige technische Unterlagen an die Ukraine übergeben haben.
Hochverrat: Top-Manager einer russischen Flugzeugfabrik festgenommenQuelle: Sputnik © Pressedienst des FSB

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB meldete am Dienstag die Festnahme eines hochrangigen Mitarbeiters einer Flugzeugfabrik in der Region Moskau. Der leitende Angestellte soll Zugang zu streng geheimen technischen Dokumenten gehabt haben. Er soll Zeichnungen von militärischer Luftfahrtausrüstung fotografiert und an einen ukrainischen Bürger und Mitarbeiter eines Flugzeugwerks in der ukrainischen Hafenstadt Odessa geschickt haben.

Ein von der Behörde veröffentlichtes Video zeigt die Festnahme des Mannes. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ihm die Sicherheitskräfte Handschellen anlegen.

Um wen genau es sich bei dem Festgenommenen handelt, gab der FSB nicht bekannt. Auch sein ​​Arbeitgeber bleibt unbekannt. Gegen den Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Hochverrats eingeleitet. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.

Mehr zum Thema - Russlands Inlandsgeheimdienst FSB vereitelt Terroranschläge in Kaliningrad – Asow beteiligt?

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.