Meinung

Cherson: Politische Niederlage oder militärische Stärkung?

War der russische Abzug aus Cherson militärisch überfällig oder ist er Folge eines geheimen Deals? Hat die ukrainische Armee die Russen gar besiegt oder ist die Entscheidung unbeeinflusst von politischem Wunschdenken in Moskau? Rainer Rupp versucht eine Einordnung.
Cherson: Politische Niederlage oder militärische Stärkung?Quelle: Sputnik © Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Von Rainer Rupp

Vor wenigen Tagen wurde der Befehl der russischen Militärführung bekannt, die 20.000 bis 30.000 Mann zählenden russischen Kampftruppen aus dem Brückenkopf bei Cherson auf der westlichen Seite des Dnjepr, auf die sichere östliche, von Russen kontrollierte Seite des bis zu einem Kilometer breiten Flusses zurückzuziehen. Viele Beobachter des russisch-ukrainischen Konfliktes waren daraufhin, je nach politischem Standpunkt, entweder schockiert über die angebliche russische Niederlage oder begeistert über den angeblichen ukrainischen Sieg. Doch für alle, die seit der Entstehung des russischen Brückenkopfes auf der ukrainischen Seite des Dnjepr die Lage dort verfolgt haben, kam dieser Schritt der neuen russischen Militärführung nicht ganz unerwartet.

Was hat General Sergei Surowikin zu seiner "schwierigen Entscheidung" bewegt? War sie militärisch gesehen längst überfällig. Ist ein geheimer Deal Grund für den Abzug, oder hat die ukrainische Armee die Russen gar besiegt? Oder ist die Entscheidung unbeeinflusst von politischem Wunschdenken in Moskau, eine rationale und umsichtige militärische Entscheidung aus Rücksicht auf Leben und Gesundheit von Soldaten und Zivilisten und stärkt zugleich die russische Kampfkraft?

Tatsächlich war der militärische Rückzug aus dem Brückenkopf längst überfällig, vor allem, wenn man das Leben der eigenen Soldaten nicht sinnlos riskieren wollte. Vor etwas mehr als einem Monat, am 8. Oktober 2022, wurde General Surowikin, im Rahmen der Umstrukturierung unter ein einheitliches Kommando, zum russischen Oberbefehlshaber über alle Truppenteile entlang der über 1.000 Kilometer langen Front in der Ukraine berufen. Bereits bei der Übernahme seines Kommandos hatte er angedeutet, dass er (aus politischer Sicht) wahrscheinlich eine "schwierige Entscheidung" treffen werden müsse. Mit dieser Formulierung war für Kenner der Lage klar, dass damit nur die Räumung des Brückenkopfes bei Cherson gemeint sein konnte.

Um die Konsequenzen dieser "schwierigen Entscheidung" zu analysieren, müssen wir klar zwischen ihren militärischen und politischen Folgen unterscheiden. Genauer gesagt, warum haben sich die Russen aus dem Gebiet am Westufer des Dnjepr im Gebiet Cherson zurückgezogen, nachdem sie es nach einer Volksbefragung erst vor wenigen Monaten offiziell als Teil Russlands annektiert hatten?

Zweifellos ist dieser Rückzug politisch eine erhebliche Demütigung für Russland. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieses Opfer aus militärischen oder politischen Gründen notwendig war und was es für den weiteren Verlauf des Konflikts bedeuten könnte. Der Internet-Blogger "Big Serge" hat vier mögliche Motive für den russischen Rückzug aus dem Brückenkopf bei Cherson identifiziert, die nachfolgend diskutiert werden.

  1. Die ukrainische Armee hat die russische Armee am Westufer besiegt und über den Fluss zurückgedrängt.

  2. Russland stellt der Ukraine in Cherson eine Falle.

  3. Ein geheimes Friedensabkommen (oder zumindest ein Waffenstillstand) wurde ausgehandelt, das u. a. die Rückgabe von Cherson an die Ukraine beinhaltet.

  4. Russland hat eine politisch peinliche, aber militärisch umsichtige operative Entscheidung getroffen, um seine Kräfte für die kommende Großoffensive neu zu ordnen. 

Nach einer sorgfältigen Betrachtung einer jeden dieser Möglichkeiten kommt nur eine in Frage.

Möglichkeit 1: Eine militärische Niederlage Russlands

Der kampflose Einzug der ukrainischen Armee in den geräumten Brückenkopf von Cherson wird als Rückeroberung dargestellt und sowohl von den Ukrainern als auch von seinen westlichen Unterstützern als großer Sieg gefeiert. Präsident Wladimir Selenskij fantasierte bereits öffentlich darüber, in einem nächsten Schritt bis nach Mariupol vorzustoßen, die Landbrücke, die Russland mit der Krim verbindet, zu erobern und die Süßwasserversorgung für die Bevölkerung der Krim wieder abzuschneiden. Die entscheidende Frage ist, ob diese Vorstellungen Selenskijs realistisch sind oder ob er Opfer seiner eigenen Propaganda ist? Dazu muss zuerst geklärt werden, um welche Art von "Sieg" es sich bei Cherson handelt – um einen politischen mit schöner Optik oder um einen militärischen? Um das zu klären, müssen wir genauer hinsehen.

Am Morgen des 9. November, wenige Stunden vor der offiziellen Ankündigung des Rückzugs, zeigten sich russische Kriegsberichterstatter vor Ort in Cherson skeptisch über die Gerüchte bezüglich eines Rückzugs, weil Russlands vordere Verteidigungslinien völlig intakt waren. Es hatte auch in den Wochen zuvor keine Spur von einer Krise unter den russischen Streitkräften in der Region gegeben. In den ersten Wochen der ukrainischen Großoffensive im vergangenen Sommer waren Zigtausende mit schwerem Gerät und unter schrecklichen Verlusten gegen die russischen Linien vorgestürmt.

Ein US-Kriegsberichterstatter schilderte damals die Lage in einem langen Artikel in der New York Times. Eine Passage aus dem Artikel über die Behandlung der ukrainischen Verwundeten in den Lazaretten gibt Auskunft über die Art des Kampfverlaufs. Laut Aussagen der ukrainischen Ärzte gab es nahezu keine Patienten mit Schussverletzungen, dafür wurden fast alle wegen Wunden und Verletzungen behandelt, die auf Artilleriebeschuss zurückzuführen sind. Das heißt, die ukrainischen Soldaten kamen nicht einmal auf Schussweite an die russischen Linien heran, sondern sie wurden zusammen mit ihren Panzern und Schützenpanzern bereits im Vorfeld vom "Fleischwolf" der berüchtigten russischen Artillerie zermalmt, von der es bei Cherson keinen Mangel gab.

Der gut informierte Ex-US-Oberst und -Pentagon-Berater Douglas Macgregor beleuchtete jüngst in einem Interview mit dem Juristen Andrew Napolitano die unglaublichen Verluste, welche die ukrainische Armee vor allem bei ihrer Sommer-Großoffensive im Süden in der Region Cherson zur Einnahme des russischen Brückenkopfes erlitten hat. "Ihre (die ukrainischen) Gegenangriffe, die wir in den letzten Monaten gesehen haben, begannen mit 30.000 bis 45.000 Soldaten und gingen dann auf vielleicht 10.000 bis 12.000 zurück. Dann gingen sie weiter auf 3.000 bis 5.000 zurück, und zuletzt haben wir nur noch Einheiten in Bataillonsgröße gesehen. Diese waren 500, 600 oder 700 Mann stark und versuchten tatsächlich, in der russischen Verteidigungslinie Schwachstellen zu finden, um durchzubrechen. Sie (die ukrainische Armee) hat keine Leute mehr."

Das Zwischenergebnis lautet also, die russische Armee stand zum Zeitpunkt der Räumung des Brückenkopfes von Cherson unter keinem besonderen Druck durch die ukrainische Gegenseite. Im Gegenteil. Die Front war ziemlich ruhig und stabil. Auch gab es zum Zeitpunkt des Rückzugs keine intensiven Bemühungen der Ukraine für eine neue Offensive in der Region.

Selbst ukrainische Regierungsbeamte äußerten sich skeptisch bezüglich der Glaubhaftigkeit des Rückzugs. Tatsächlich stammt die Idee, dass Russland eine Falle gestellt haben könnte, von ukrainischen Beamten, die anscheinend vom Rückzug überrascht wurden. Die Ukrainer waren nicht bereit, sofort in das Vakuum vorzustoßen oder die auf dem Rückzug befindlichen russischen Truppen zu verfolgen, denn ihre letzten Versuche, die russischen Linien anzugreifen, hatten immer eine große Anzahl eigener Opfer gefordert. Insgesamt wurde Russlands Rückzug rasant und mit minimalem Druck von den Ukrainern umgesetzt.

Möglichkeit 2: Sollte der Rückzug eine Falle für die Ukraine sein?

Diese Theorie tauchte sehr bald nach der Ankündigung des Rückzugs auf. Wie schon erwähnt, stammte sie von ukrainischen Beamten, die von der Ankündigung überrascht wurden waren. Ironischerweise wurde die Idee einer Falle von Anhängern der Russen aufgegriffen, die an einen Rückzug lieber nicht glauben wollten und hofften, hier würde von der russischen Armee vierdimensionales Schach gespielt. Die Falle-Theorie ist jedoch von den Ereignissen überholt worden, spätestens nachdem Russland die Brücken über den Dnjepr nach dem Abzug gesprengt hatte. Damit besteht für beide Armeen nicht mehr die Möglichkeit, mit Infanterie die andere Seite anzugreifen. Natürlich können sie sich weiterhin gegenseitig über den Fluss hinweg beschießen, aber die eigentliche Kontaktlinie ist vorerst eingefroren.

Möglichkeit 3: Der ominöse geheime Deal zwischen USA und Russland

Diese Spekulation beruht auf zwei Nachrichten: Erstens dränge das Weiße Haus die Ukraine angeblich zu Verhandlungen mit Russland und zweitens hätte der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, mit seinem russischen Amtskollegen Nikolai Patruschew in Kontakt gestanden. Darauf basiert das Gerücht eines angeblichen "Sullivan-Deals", der Russland die Territorien auf der Ostseite des Dnjepr zusprechen würde, während die Westseite des Dnjepr, einschließlich der geräumten Region um Cherson, unter die Kontrolle Kiews fallen würde.

Aus einer Reihe von Gründen ist ein solcher Deal unwahrscheinlich. Der wichtigste Grund ist, dass Moskau nicht so dumm ist, den Amerikanern zu vertrauen. Warum sollte sich Washington in Zukunft an ein mit Russland geschlossenes Abkommen halten, wenn es alle bisherigen nach und nach zerrissen hat? Das gilt auch für eine Art "Minsk-3-Abkommen", das in den einschlägigen Chatgruppen im Internet herumgeistert. Eine amerikanische Unterschrift unter ein solches Dokument ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht.

Ein zweiter Grund für die Unwahrscheinlichkeit eines solchen Deals ist, dass er für Russland einen Pyrrhus-Sieg darstellen würde. Zwar wäre die Befreiung des Donbass erreicht, also eines der beiden ausdrücklichen Ziele der militärischen Spezial-Operation, aber die staatlichen Strukturen der faschistoiden Ukraine am Tropf der US/NATO-Militärstrukturen blieben weitgehend intakt. Somit würde vor der Haustür Russlands weiterhin ein feindlicher antirussischer Staat bestehen, in dem Washington nach Gutdünken jederzeit ein neues Feuer entzünden könnte, um Moskau zu treffen.

Unwahrscheinlich ist ein "Sullivan-Deal" auch deshalb, weil dazu zuerst die ukrainische Regierung ausgetauscht werden müsste, denn die Schauspieltruppe um den oft als "Koksnase" verspotteten Selenskij fühlt sich derzeit, dank des russischen Rückzugs aus dem Cherson-Brückenkopf, in einem drogenähnlichen Rausch. Sie glaubt selbst an die Rückeroberung von Cherson, dank der mächtigen ukrainischen Armee und in ihrer Wahrnehmung ist der totale Sieg möglich, nämlich durch die Rückeroberung der Krim und des Donbass.

Letztendlich scheint es auch deshalb keinen Deal zu geben, weil – während die Welt auf den unblutigen Rückzug bei Cherson fixiert war – die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine um Pawlowka im Donbass einen neuen Höhepunkt erreicht haben und Russland gewonnen hat. Zugleich hat die Ukraine auch in den letzten Tagen versucht, an anderen Stellen die Frontlinie zu durchbrechen und wurde jedes Mal mit schweren Verlusten von den Russen zurückgeschlagen. Die Tatsachen, dass die US-amerikanisch-ukrainischen und russischen Kriegsziele sehr weit auseinanderklaffen, zugleich der Krieg an allen anderen Frontabschnitten unvermindert weitergeht und die Ukraine dabei verliert, sind letztlich die Hauptgründe, ein geheimes Sullivan-Abkommen in Frage zu stellen. Damit bleibt nur noch eine Option.

Möglichkeit 4: Eine militärisch umsichtige, operative Entscheidung

Wie eingangs bereits erwähnt, wurde dieser Rückzug aus Cherson von General Surowikin auf subtile Weise signalisiert, kurz nachdem er mit der Spezialoperation in der Ukraine beauftragt worden war. In seiner ersten Pressekonferenz deutete er bereits seine Unzufriedenheit mit der Cherson-Front an und nannte die Situation "angespannt und schwierig". Dabei bezog er sich direkt auf die Gefahr, die mit jedem weiteren Tag des Beschusses der Ukraine Dämme am Dnjepr durch die Artillerie der ukrainischen Armee stieg, das Gebiet unterhalb und einschließlich des Brückenkopfes bei Cherson, mit zigtausenden russischen Soldaten, zu überfluten.

Zugleich hätte ein Dammbruch alle russischen Pontonbrücken, Versorgungsschiffe und Fähren weggerissen. Für die abgeschnittenen Russen im Brückenkopf auf der anderen Seite des Dnjepr wäre das eine Katastrophe gewesen. Gegen diese Gefahr nutzen nur radikale Maßnahmen und kurz nach der Kommandoübernahme durch Surowikin begann bereits der Prozess der Evakuierung von Zivilisten aus Cherson.

Für den weiteren Kriegsverlauf in der Ukraine war Cherson eine ineffiziente Front für Russland, auch wegen der hohen logistischen Belastung, die Truppen über den Fluss hinweg mit begrenzten Brücken- und Straßenkapazitäten zu versorgen. Zwar hat Russland gezeigt, dass es in der Lage ist, diese Last zu schultern, z. B., indem es während der gesamten Sommeroffensive der ukrainischen Armee die russischen Truppen erfolgreich versorgt hat. Aber angesichts der Überschwemmungsgefahr stellt sich die Frage, zu welchem Zweck und wie lange noch sollen die russischen Truppen auf der anderen Seite des Dnjepr ausharren? Und was sollen sie da, wenn von dort aus offensichtlich in absehbarer Zeit keine Offensive gegen Nikolajew und Odessa geplant ist?

Für offensive Aktionen gegen Nikolajew wäre nämlich eine Verstärkung der Streitkräftegruppierung im Brückenkopf von Cherson nötig und das würde die logistische Belastung zur Versorgung der Streitkräfte über den Fluss hinweg entsprechend erhöhen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Cherson logistisch am weitesten von den russischen Versorgungslinien entfernt liegt.

Wenn also keine Offensive mehr von der Cherson-Position aus gestartet wird, warum soll dort die Position gehalten werden? Politisch wäre es zwar wichtig, eine regionale Hauptstadt zu verteidigen, aber militärisch wird die Position bedeutungslos, wenn man nicht im Süden in die Offensive geht. Und einfach nur 20.000 bis 30.000 Soldaten in prekären Verhältnissen, mit der Gefahr der Überflutung und des Abgeschnittenseins auszusetzen, ist keine militärisch vernünftige Lösung.

Durch den Rückzug aus dem Brückenkopf stellt der Dnjepr nun keine Gefahr mehr für die russische Seite dar. Im Gegenteil, jetzt ist er ein Hindernis für das ukrainische Militär. Zudem fehlt den Ukrainern nach Sprengung der Brücken die Fähigkeit, mit starken Kräften bei Cherson eine Offensive über den großen Fluss erfolgreich durchzuführen. Deshalb wird ein großer Teil der zuvor dort eingesetzten russischen Truppen frei für andere Aufgaben. Und diese Kräfte können in Frontabschnitten wie im Donbass viel sinnvoller und sicherer eingesetzt werden.

Zweifellos ist der russische Rückzug aus Cherson sowohl optisch als auch politisch eine demütigende Niederlage, über die westliche Politiker und Medien verzückt berichten und sich gegenseitig beglückwünschen. Aber zugleich entspringt Surowikins "schwierige Entscheidung" einer rationalen und umsichtigen militärischen Analyse, die sich nicht auf Kosten von Leben und Gesundheit unzähliger Soldaten und Zivilisten von politischem Wunschdenken beeinflussen lassen hat. Seine Entscheidung zum Abzug aus dem Brückenkopf bei Cherson stärkt die Kampfkraft der russischen Streitkräfte in der Ukraine und bringt den Frieden einen Schritt näher.

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