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Schwere Waldbrände im Westen der USA – Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

Mehrere schwere Waldbrände halten den Westen der USA weiter in Atem. Besonders betroffen ist derzeit der Bundesstaat Washington. Rund um die Stadt Spokane haben drei Großbrände nach Behördenangaben mindestens 700 Gebäude zerstört und die Evakuierung von rund 64.000 Menschen erforderlich gemacht. Mehr als 1.100 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um die Flammen einzudämmen.

Gouverneur Bob Ferguson rief den Notstand aus und verhängte wegen extremer Trockenheit, großer Hitze und starker Winde weitreichende Verbote für offenes Feuer. Todesopfer wurden bislang nicht bestätigt.

Unterdessen nahmen die Behörden einen 37-jährigen Mann fest, der im Verdacht steht, den größten der drei Brände – das sogenannte Old Trails Fire – vorsätzlich gelegt zu haben. Nach Angaben des Sheriffs von Spokane County wurde gegen den bereits vorbestraften Mann Anklage wegen Brandstiftung ersten Grades erhoben. Die Ermittlungen zu den Ursachen der beiden anderen Brände dauern an.

Auch im benachbarten Bundesstaat Oregon kämpfen die Einsatzkräfte gegen zahlreiche Waldbrände. Das von Behörden so bezeichnete "East Evans Creek Fire" im Jackson County hat seit Anfang Juli mehr als 6.200 Hektar Land zerstört und war zuletzt zu 95 Prozent eingedämmt.

Nach Angaben der Behörden sind in ganz Oregon in diesem Jahr bereits mehr als 809.000 Hektar verbrannt – so viel wie in kaum einer anderen Waldbrandsaison des Bundesstaates. Neben Oregon und Washington wüten derzeit auch in Kalifornien, Idaho und Montana zahlreiche Großbrände.

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