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China äußert sich zu Trumps angeblichen "Geschenken an Iran" auf von USA gekapertem Schiff

Bei seinem Pressebriefing am Mittwoch betonte der Sprecher von Chinas Außenministerium, Guo Jiakun, dass die Lage in Nahost sich an einem kritischen Punkt befindet und die Verhinderung eines Wiederaufflammens der Kämpfe aktuell oberste Priorität habe.

"China unterstützt die beteiligten Parteien in ihren fortgesetzten politischen und diplomatischen Bemühungen zur Beilegung der Streitigkeiten mit dem Ziel eines umfassenden und dauerhaften Waffenstillstands und der Wahrung von Frieden und Stabilität im Nahen Osten und der Golfregion", so Guo Jiakun.

Zuvor hatte der US-Präsident verkündet, die am 8. April vereinbarte, auf zwei Wochen befristete Waffenruhe einseitig zu verlängern, aber die Blockade iranischer Häfen aufrechtzuerhalten. Iran wirft den USA vor, dass diese Blockade ein eindeutig kriegerischer Akt sei, der nicht der vereinbarten Waffenruhe entspricht, und blockiert seinerseits weiterhin die Straße von Hormus.

Teheran hat sich nicht zur einseitig von Washington verlängerten Waffenruhe geäußert, aber beide Seiten halten sich auch nach dem Ablauf der Frist daran – das ist zumindest der Stand der Dinge am Mittwochabend. Beobachter vermuten, dass die USA lediglich auf ihren in wenigen Tagen eintreffenden dritten Flugzeugträger in der Region warten, die USS George H. W. Bush, um erneut einen Überraschungsangriff gegen Iran starten zu können.

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