International

Umfrage: Trumps Zustimmungswerte fallen auf neues Tief

Wenige Monate vor den Kongresswahlen im November zeigt eine neue Reuters/Ipsos-Umfrage: Die Zustimmungswerte von Donald Trump sind auf den niedrigsten Stand seiner Amtszeit gefallen. Nur noch 33 Prozent der Befragten befürworten seine Amtsführung – ein Ergebnis, das die Republikaner nervös macht.
Umfrage: Trumps Zustimmungswerte fallen auf neues Tief© Urheberrechtlich geschützt

Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump sind auf ein neues Tief seiner Amtszeit gefallen. 33 Prozent der Befragten befürworten seine Amtsführung im Weißen Haus, während 64 Prozent sie ablehnen. Das geht aus den Ergebnissen einer Reuters/Ipsos-Umfrage hervor, die online mit 1.166 erwachsenen Amerikanern durchgeführt wurde.

Den Rückgang der Zustimmung führte Reuters auf die Militäroperation der USA und Israels in Iran zurück, die auch für US-Bürger spürbare wirtschaftliche Folgen hatte. Der Umfrage zufolge glauben etwa 80 Prozent der Amerikaner – darunter 87 Prozent der Demokraten und 71 Prozent der Republikaner –, dass der Konflikt zwischen den USA und Iran "lange andauern" werde. Nur 16 Prozent gaben an, er werde wahrscheinlich in wenigen Wochen enden.

Die Umfrage von Reuters und Ipsos zeigte zudem, dass amerikanische Wähler erstmals seit zehn Jahren den Demokraten mehr wirtschaftspolitische Kompetenz zutrauen als den Republikanern: 38 gegenüber 35 Prozent. Auch beim Thema steigende Lebenshaltungskosten werden die Demokraten häufiger als kompetenter wahrgenommen.

Der republikanische Ansatz in der Einwanderungspolitik blieb während Trumps gesamter Amtszeit beliebter als der demokratische, doch der Abstand ist inzwischen auf ein Minimum geschrumpft. Laut Umfrage unterstützen 40 Prozent der Wähler die Republikaner in dieser Frage, 38 Prozent die Demokraten. Im Januar 2025 hatten die Republikaner laut Reuters noch mit 26 Punkten Vorsprung geführt.

Die Sorge um den Iran-Krieg und steigende Benzinpreise setzen die Republikaner laut Reuters unter Druck: Sie bangen um ihre knappe Mehrheit im US-Repräsentantenhaus bei den Wahlen am 3. November. Die Demokraten wiederum sehen ihre Chancen wachsen, künftig auch den Senat zu erobern.

Mehr zum Thema – Vor US-Zwischenwahlen: Musk kündigt massive Hilfe für Republikaner an

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.